Realistische KI Bilder: erfundene Menschen wie echte Fotos
Realistische KI Bilder erstellen: Mit fünf Bausteinen für Person, Handlung, Ort, Licht und Bildart wirken erfundene Menschen wie echte Fotos.
CornDude-Redaktion
Aktualisiert 23.10.2026 · Auf verantwortungsvolle KI-Nutzung überprüft
Erstelle das mit KI
Nutze deinen eigenen erwachsenen Charakter und verwandle diese Idee in ein privates Bild oder Video.
Realistische KI Bilder entstehen nicht durch Zufall und auch nicht durch möglichst lange Beschreibungen. Sie entstehen, wenn Sie der Maschine dieselben Dinge sagen, die ein guter Fotograf vor dem Auslösen im Kopf hat: Wer steht da, wo steht die Person, woher kommt das Licht und was passiert gerade in diesem Moment. Diese Anleitung zeigt Ihnen Schritt für Schritt, wie Sie das in einfache Sätze fassen, wie Sie typische Fehler erkennen und wie Sie eine erfundene Person über viele Bilder hinweg gleich aussehen lassen.
Sie brauchen dafür kein Vorwissen über Kameras. Alles, was Sie wissen müssen, steht hier, mit Beispielsätzen zum Abtippen.
Ein kurzer Hinweis vorab: Alle Beispiele beschreiben erfundene, erwachsene Menschen. Genau so sollten Sie auch arbeiten, denn dann gehört das Bild ganz Ihnen und niemand wird ungefragt abgebildet. Am Ende finden Sie außerdem einen kleinen Übungsplan, mit dem Sie in zehn Bildern sicher werden.
Realistische KI Bilder: Was ein Foto echt wirken lässt
Bevor wir schreiben, lohnt sich ein kurzer Blick darauf, warum unser Auge manche Bilder sofort als künstlich einstuft. Wir sehen jeden Tag Tausende Gesichter. Dadurch merken wir winzige Abweichungen, auch wenn wir sie nicht benennen können.
Ein echtes Foto hat fast immer diese Eigenschaften:
- Eine Lichtquelle mit Richtung. Eine Seite des Gesichts ist heller als die andere. Unter Nase und Kinn liegt ein Schatten.
- Unregelmäßigkeit. Haare liegen nicht perfekt, die Haut hat Poren, ein Mundwinkel sitzt etwas höher.
- Ein Ort mit Logik. Fenster, Möbel und Wände passen zusammen und verlaufen gerade.
- Ein Moment. Die Person tut etwas, schaut irgendwohin, hat einen Grund für ihren Gesichtsausdruck.
- Grenzen der Technik. Der Hintergrund ist unscharf, wenn das Gesicht scharf ist. Bei wenig Licht gibt es ein leichtes Korn.
Ein künstlich wirkendes Bild hat das Gegenteil: Licht von überall, Haut wie Wachs, ein Lächeln wie aus der Werbung, einen Hintergrund, der bei genauem Hinsehen zerläuft. Wenn Sie diese beiden Listen im Kopf behalten, wissen Sie bei jedem Bild, wonach Sie suchen.
Der Aufbau einer guten Beschreibung in fünf Bausteinen
Eine Beschreibung, die zuverlässig gute realistische KI-Bilder liefert, hat fast immer dieselbe Reihenfolge. Sie können sich das wie ein Formular vorstellen, das Sie im Kopf ausfüllen.
| Baustein | Frage dahinter | Beispiel |
|---|---|---|
| Person | Wer ist zu sehen? | Frau Anfang 40, kurze graue Locken, Lachfalten |
| Handlung | Was tut sie gerade? | hält eine Tasse mit beiden Händen |
| Ort | Wo ist sie? | kleine Küche mit gelben Fliesen |
| Licht | Woher kommt das Licht? | Morgenlicht von links durch ein Fenster |
| Bildart | Wie wurde es fotografiert? | Nahaufnahme, Handyfoto, leicht von oben |
Wenn Sie jeden Baustein mit einem kurzen Satzteil füllen, haben Sie bereits eine bessere Beschreibung als die meisten Menschen, die zum ersten Mal einen Bildgenerator ausprobieren. Der Rest dieser Anleitung erklärt jeden Baustein genauer.
Baustein 1: Die Person glaubwürdig machen
Ein konkretes Alter statt "jung" oder "schön"
Wörter wie "schön", "hübsch" oder "attraktiv" führen fast immer zu demselben glatten Durchschnittsgesicht. Ein konkretes Alter dagegen bringt sofort Merkmale mit: Hautstruktur, Haaransatz, Augenpartie. Schreiben Sie lieber "Mann Mitte 50" als "gut aussehender Mann". Bei Erwachsenen-Inhalten gilt: Jede dargestellte Person ist klar volljährig, also mindestens 18. Schreiben Sie das Alter ausdrücklich dazu, zum Beispiel "Frau Ende 20".
Zwei oder drei Kennzeichen, nicht zehn
Echte Menschen fallen durch wenige Dinge auf. Eine kleine Narbe an der Augenbraue, Sommersprossen auf der Nase, eine Lücke zwischen den Schneidezähnen, eine Brille mit dickem Rand. Wählen Sie zwei oder drei solcher Kennzeichen. Mehr verwirren eher, weil die Maschine dann versucht, alles gleichzeitig sichtbar zu machen.
Gute Kennzeichen zum Ausprobieren:
- Sommersprossen auf Wangen und Nase
- leicht schiefe Nase
- dunkle Augenringe nach einer kurzen Nacht
- graue Strähnen an den Schläfen
- ein Muttermal am Kinn
- abgekaute Fingernägel
- ein Ohrring nur auf einer Seite
Kleidung, die jemand wirklich tragen würde
Kleidung verrät, ob ein Bild aus dem echten Leben stammt. Ein Pullover mit kleinen Knötchen, eine Jeansjacke mit ausgeblichenen Ellbogen, ein T-Shirt mit leichten Falten vom Liegen. Beschreiben Sie Material und Zustand: "verwaschener grauer Kapuzenpullover" wirkt echter als "stylisches Outfit".
Achten Sie darauf, dass die Kleidung zum Ort passt. Wer im Winter am Hamburger Hafen steht, trägt Schal und Mütze. Wer in einer Altbauwohnung Kaffee kocht, trägt vielleicht Hausschuhe.
Der Gesichtsausdruck als Augenblick
Statt "lächelnd" beschreiben Sie, warum die Person lächelt. "Lacht über etwas, das jemand neben der Kamera gesagt hat" erzeugt ein ganz anderes Gesicht als nur "lächelnd". Ein paar Vorschläge:
- "schaut nachdenklich aus dem Fenster"
- "kneift die Augen gegen die Sonne zusammen"
- "lacht mit geschlossenen Augen"
- "hebt eine Augenbraue, als hätte sie eine Frage"
- "ist gerade mitten im Satz"
Baustein 2: Eine kleine Handlung
Menschen auf Fotos tun fast immer etwas. Sie halten eine Tasse, binden sich die Schuhe, lehnen an einer Wand, ziehen eine Jacke an. Eine kleine Handlung gibt den Händen eine Aufgabe, dem Körper eine Haltung und dem Gesicht einen Grund für seinen Ausdruck.
Halten Sie die Handlung einfach. "Hält einen Schlüsselbund" funktioniert. "Spielt Gitarre und singt dabei in ein Mikrofon, während sie tanzt" funktioniert meistens nicht. Je mehr gleichzeitig passiert, desto eher entstehen Fehler an Händen und Körper.
Handlungen, die fast immer gut aussehen:
| Handlung | Warum sie funktioniert |
|---|---|
| hält eine Tasse | Hände haben eine klare Form |
| stützt das Kinn auf die Hand | ruhige, natürliche Pose |
| streicht sich eine Haarsträhne hinters Ohr | wirkt spontan |
| sitzt auf einer Treppenstufe | einfacher Körperaufbau |
| lehnt mit verschränkten Armen am Türrahmen | Hände sind teilweise verdeckt |
| liest ein Buch | Blick nach unten wirkt ungestellt |
Baustein 3: Ein Ort, den es geben könnte
Konkrete Orte statt "schöner Hintergrund"
"Schöner Hintergrund" lässt der Maschine freie Hand, und sie füllt die Lücke mit verschwommenem Allerlei. Ein konkreter Ort bringt dagegen eine eigene Logik mit. Ein paar Beispiele aus dem Alltag:
- ein Waschsalon mit Neonröhren am Abend
- ein Schrebergarten mit Holzlaube
- eine Bushaltestelle im Regen
- ein Wohnzimmer mit Bücherregal und Stehlampe
- ein Bahnsteig am frühen Morgen
- eine Bäckerei mit Brötchenkörben im Hintergrund
Unschärfe gezielt einsetzen
Je unschärfer der Hintergrund, desto weniger Details können schiefgehen. Mit der Formulierung "Hintergrund weich unscharf" oder "geringe Schärfentiefe" bekommen Sie das typische Porträtgefühl. Der Ort ist noch erkennbar, aber Buchstaben auf Schildern, Gesichter von Passanten und Muster an Wänden verschwimmen, bevor sie seltsam aussehen können.
Woran Sie kaputte Hintergründe erkennen
Schauen Sie bei jedem Bild kurz auf diese Stellen:
- Fensterrahmen und Türen: Laufen die Linien gerade?
- Schrift: Ist sie lesbar oder ein Kauderwelsch aus Fantasiebuchstaben?
- Personen im Hintergrund: Haben sie Gesichter oder Flecken?
- Wiederholungen: Gibt es dieselbe Pflanze dreimal nebeneinander?
- Übergänge: Wächst eine Stuhllehne in den Arm der Person?
Wenn eine dieser Stellen auffällt, erstellen Sie lieber eine neue Version, als lange zu hoffen, dass es niemand merkt.
Baustein 4: Licht, der wichtigste Hebel
Wenn Sie nur einen einzigen Tipp aus dieser Anleitung mitnehmen, dann diesen: Sagen Sie immer, woher das Licht kommt. Nichts verändert realistische KI-Bilder so stark wie eine klare Lichtrichtung.
Lichtarten zum Abtippen
| Formulierung | Wirkung | Passt gut zu |
|---|---|---|
| weiches Fensterlicht von der Seite | ruhig, natürlich, sanfte Schatten | Porträts in Innenräumen |
| tief stehende Abendsonne, goldenes Licht | warm, freundlich, lange Schatten | Außenaufnahmen |
| bedeckter Himmel, gleichmäßiges Licht | ehrlich, wenig Glanz | Straßenfotos, Alltag |
| Licht einer einzelnen Tischlampe | gemütlich, dunkle Ecken | Abendstimmung |
| Neonlicht einer Leuchtreklame | farbig, städtisch | Nachtbilder |
| Blitz direkt von vorn | spontan, wie ein Partyfoto | Schnappschüsse |
| Gegenlicht, Haare leuchten am Rand | verträumt, etwas weich | Sommerbilder |
Eine Lichtquelle reicht
Viele schreiben aus Vorsicht gleich mehrere Lichtquellen in die Beschreibung: Fensterlicht, Studiolicht, Kerzen und Sonnenuntergang. Das Ergebnis ist ein Gesicht ohne Schatten, das wie aus Plastik wirkt. Bleiben Sie bei einer Hauptquelle. Wenn Sie mögen, ergänzen Sie eine zweite, die schwächer ist, zum Beispiel "warmes Fensterlicht von links, schwaches Licht vom Bildschirm von vorn".
Licht und Ort müssen zusammenpassen
Wenn die Person nachts auf einer Straße steht, kann ihr Gesicht nicht hell wie im Mittagslicht sein. Wenn sie im Keller sitzt, kommt kein Sonnenlicht durchs Fenster. Prüfen Sie Ihren Satz einmal mit dem gesunden Menschenverstand. Passt das Licht zum Ort und zur Tageszeit?
Typische Lichtfehler
- "Perfektes Licht" schreiben. Das bedeutet für die Maschine meistens: überall hell, nirgends Schatten.
- Studio-Begriffe im Wohnzimmer. "Studiobeleuchtung" in einer Küche führt zu einem seltsamen Mix.
- Zu viel Glanz. Ölige Stirn und glänzende Nase entstehen oft durch "strahlende Haut". Schreiben Sie lieber "natürlicher, matter Teint".
Baustein 5: Die Bildart, also wie fotografiert wurde
Bildausschnitte
Sagen Sie, wie viel von der Person zu sehen ist. Ohne diese Angabe entscheidet die Maschine selbst, und oft schneidet sie an ungünstigen Stellen ab.
- Nahaufnahme: Kopf und Schultern
- Brustbild: bis zur Mitte der Brust
- Halbtotale: ab der Hüfte aufwärts
- Ganzkörper: von Kopf bis Fuß, mit etwas Platz drumherum
Für die ersten Versuche eignen sich Nahaufnahmen und Brustbilder am besten. Je größer das Gesicht im Bild ist, desto mehr Details bekommt es.
Kamerahöhe
Die Höhe der Kamera verändert, wie eine Person wirkt:
- auf Augenhöhe: neutral, ehrlich
- leicht von oben: typisch für Handyfotos, wirkt nahbar
- leicht von unten: selbstbewusst, etwas größer
Handyfoto oder Profikamera
Hier liegt ein unterschätzter Trick. Ein perfekt ausgeleuchtetes Bild mit makelloser Schärfe wirkt oft weniger echt als ein Schnappschuss. Formulierungen wie "Handyfoto", "spontaner Schnappschuss", "leicht verwackelt" oder "Foto mit leichtem Bildrauschen" machen ein Bild glaubwürdiger, weil wir solche Bilder aus dem eigenen Alltag kennen.
Wenn Sie dagegen ein edles Porträt möchten, helfen Angaben wie "Porträtobjektiv, Hintergrund stark unscharf" oder "Aufnahme auf analogem Film, warme Farben, feines Korn".
Ausrichtung des Bildes
- Hochformat: Porträts, Profilbilder, Handy-Hintergründe
- Querformat: Personen in einem Raum, Landschaften mit Mensch
- Quadrat: Profilfotos, Beiträge in sozialen Netzwerken
Stellen Sie die Person leicht aus der Mitte und lassen Sie über dem Kopf etwas Luft. Ein Gesicht, das am oberen Rand klebt, wirkt gedrängt.
Haut, die nach Mensch aussieht
Weg vom Wachsfigurenlook
Das häufigste Problem bei erfundenen Gesichtern ist zu glatte Haut. Sie wirkt wie mit einem Weichzeichner bearbeitet, und genau das verrät das Bild. Echte Haut hat Poren, feine Härchen, kleine Rötungen, Schatten in den Augenwinkeln.
Formulierungen, die helfen:
- "natürliche Hautstruktur mit sichtbaren Poren"
- "leichte Rötung an Wangen und Nase"
- "feine Lachfalten um die Augen"
- "kein Make-up" oder "dezentes Make-up"
- "ungeschminkt, morgens gerade aufgestanden"
Formulierungen, die Sie besser weglassen:
- "makellose Haut"
- "porzellanhaut"
- "perfektes Gesicht"
- "ultra glatt"
- "wie ein Model aus der Werbung"
Alter darf man sehen
Eine 45-jährige Frau mit der Haut einer 20-Jährigen wirkt sofort falsch. Lassen Sie Merkmale zu, die zum Alter passen: Falten an der Stirn, etwas weichere Konturen am Kinn, graue Haare. Gerade diese Details machen ein Bild interessant und glaubwürdig.
Augen genau ansehen
Die Augen sind der Ort, an dem unser Gehirn am schnellsten Unstimmigkeiten bemerkt. Achten Sie darauf, dass:
- beide Pupillen gleich groß sind
- die Lichtpunkte in beiden Augen von derselben Seite kommen
- beide Augen in dieselbe Richtung schauen
- die Wimpern nicht wie aufgemalt aussehen
Hände: der bekannte Stolperstein
Hände sind schwierig, weil sie aus vielen kleinen Teilen bestehen, die sich ständig überlappen. Mit ein paar Tricks bekommen Sie das trotzdem gut in den Griff.
Geben Sie den Händen etwas zu halten. Eine Tasse, ein Buch, ein Handy oder ein Geländer geben den Fingern eine klare Form.
Verstecken Sie sie, wenn sie nicht wichtig sind. Hände in den Jackentaschen, hinter dem Rücken oder unter einem Tisch können keine Fehler haben.
Zeigen Sie sie groß genug. Winzige Hände am Bildrand werden oft zu verwaschenen Klumpen. Wenn Hände zu sehen sind, dann deutlich.
Vermeiden Sie Fingerakrobatik. Ineinander verschränkte Finger, Händeschütteln, Klavierspielen oder Zeichen mit den Fingern sind für die Maschine besonders schwer.
Zählen Sie nach. Fünf Finger pro Hand, ein Daumen auf der richtigen Seite, Fingernägel an den Spitzen. Klingt banal, spart aber viel Ärger.
Drei Beispiele: vorher und nachher
Die folgenden Beispiele zeigen, wie viel eine gute Beschreibung ausmacht. Alle Personen sind erfunden und erwachsen.
Beispiel A: Die Frau auf dem Wochenmarkt
Schwach: "Schöne Frau auf einem Markt, realistisch, hohe Qualität."
Stark: "Frau Mitte 30 mit braunem Pferdeschwanz und Sommersprossen, trägt eine grüne Strickjacke, hält eine Papiertüte mit Äpfeln, steht vor einem Gemüsestand auf einem Wochenmarkt, bedeckter Himmel, weiches gleichmäßiges Licht, Brustbild auf Augenhöhe, Hintergrund leicht unscharf, wirkt wie ein spontanes Handyfoto."
Was sich geändert hat: Alter, zwei Kennzeichen, Kleidung mit Material, eine Handlung, ein echter Ort, eine Lichtquelle und eine Bildart.
Beispiel B: Der Mann in der Werkstatt
Schwach: "Mann in Werkstatt, fotorealistisch, 8k, Meisterwerk."
Stark: "Mann Ende 50 mit grauem Dreitagebart und Lesebrille auf der Stirn, Arbeitshemd mit hochgekrempelten Ärmeln, wischt sich die Hände an einem Tuch ab, Fahrradwerkstatt mit Werkzeug an der Wand, Licht von einer Hängelampe über der Werkbank, Halbtotale leicht von unten, warme Farben, feines Bildrauschen."
Begriffe wie "8k" oder "Meisterwerk" bringen kaum etwas. Sie ersetzen keine Beschreibung von Licht und Ort.
Beispiel C: Das Porträt am Abend
Schwach: "Junge Frau, Nacht, Stadt, cool."
Stark: "Frau Anfang 20, eindeutig erwachsen, kurze schwarze Haare, silberner Ring in der Augenbraue, Lederjacke, wartet an einer Straßenbahnhaltestelle bei Nacht, rotes und blaues Licht einer Leuchtreklame von rechts, nasser Asphalt spiegelt die Lichter, Nahaufnahme, Hintergrund stark unscharf."
Sechs fertige Rezepte für typische Bildideen
Die folgenden Vorlagen können Sie direkt übernehmen und nur die Person austauschen. Jede ist so gebaut, dass Licht, Ort und Bildart schon zusammenpassen.
1. Gemütlicher Sonntagmorgen "[Person], sitzt im Schneidersitz auf dem Sofa, eingewickelt in eine Wolldecke, hält eine dampfende Tasse, weiches Morgenlicht durch einen hellen Vorhang von links, Brustbild auf Augenhöhe, ruhige Farben, Handyfoto."
2. Spaziergang im Herbst "[Person], trägt einen Wollmantel und einen dicken Schal, läuft durch einen Park mit gelbem Laub, schaut lachend zur Seite, tief stehende Nachmittagssonne von hinten, Haare leuchten am Rand, Halbtotale, Hintergrund weich unscharf."
3. Feierabend in der Kneipe "[Person], lehnt an einem Holztresen, hält ein Glas, warmes gelbes Licht von alten Hängelampen, im Hintergrund unscharfe Flaschenregale, Nahaufnahme leicht von unten, feines Bildrauschen, wirkt wie ein Schnappschuss unter Freunden."
4. Arbeiten am Küchentisch "[Person], sitzt mit Laptop am Küchentisch, Lesebrille, Haare locker hochgesteckt, stützt das Kinn auf die Hand, bedecktes Tageslicht vom Fenster rechts, Brustbild, ehrliche Farben ohne Filter."
5. Sommer am See "[Person], sitzt auf einem Holzsteg, die Füße im Wasser, trägt ein leichtes Leinenhemd, Sonnenbrille in die Haare geschoben, helles Mittagslicht mit kurzen Schatten, Ganzkörper mit etwas Abstand, Querformat."
6. Abend in der Großstadt "[Person], steht unter einem Vordach, Regentropfen im Licht, Hände in den Jackentaschen, Licht einer Straßenlaterne von oben links, nasser Gehweg im Hintergrund, Nahaufnahme, kühle Farben."
Ersetzen Sie "[Person]" durch Ihren festen Steckbrief. Wenn ein Rezept bei Ihnen gut funktioniert, merken Sie sich die Formulierungen für Licht und Bildart. Sie lassen sich fast beliebig mit anderen Orten kombinieren.
Fehler und schnelle Lösungen auf einen Blick
| Was Sie sehen | Wahrscheinliche Ursache | Was Sie ändern |
|---|---|---|
| Haut wie Plastik | Wörter wie "makellos" oder "perfekt" | "natürliche Hautstruktur, sichtbare Poren" ergänzen |
| Gesicht ohne Schatten | mehrere Lichtquellen oder keine Angabe | nur eine Lichtquelle mit Richtung nennen |
| starres Werbelächeln | nur "lächelnd" geschrieben | einen Grund für das Lachen beschreiben |
| verknotete Finger | schwierige Handhaltung | Hände etwas halten lassen oder verdecken |
| zerlaufender Hintergrund | kein Ort genannt | einen konkreten Ort und "leicht unscharf" angeben |
| Person sieht jedes Mal anders aus | Beschreibung wechselt von Bild zu Bild | festen Steckbrief kopieren |
| Bild wirkt zu glatt und zu scharf | Hochglanz-Begriffe | "Handyfoto" oder "feines Bildrauschen" ergänzen |
| Kopf am Bildrand abgeschnitten | kein Bildausschnitt angegeben | "Brustbild" oder "Nahaufnahme" dazuschreiben |
| seltsame Farben | widersprüchliche Lichtangaben | Tageszeit und Licht aufeinander abstimmen |
Gehen Sie bei einem misslungenen Bild diese Tabelle von oben nach unten durch. In den meisten Fällen reicht es, einen einzigen Teil der Beschreibung zu ändern. Ändern Sie nicht alles auf einmal, sonst wissen Sie hinterher nicht, was geholfen hat.
Eine Figur, viele Bilder
Wer eine erfundene Person für eine ganze Serie nutzen möchte, zum Beispiel für einen virtuellen Social-Media-Account, steht vor einer Herausforderung: Auf jedem Bild sieht sie ein bisschen anders aus. Mit dieser Methode bleibt sie erkennbar.
Schritt 1: Ein Steckbrief zum Kopieren
Schreiben Sie einmal einen festen Absatz, der die Person beschreibt, und kopieren Sie ihn immer unverändert an den Anfang:
"Lena, Frau Ende 20, schulterlange rotbraune Haare mit Pony, grüne Augen, Sommersprossen auf der Nase, kleine Narbe am rechten Kinn, schlanke sportliche Figur."
Ändern Sie diesen Absatz nie nebenbei. Schon ein anderes Wort für die Haarfarbe kann das Gesicht verändern.
Schritt 2: Pro Bild nur eine Sache ändern
Hängen Sie hinter den Steckbrief jeweils Ort, Kleidung, Licht und Handlung. Wenn Ihnen ein Bild gefällt, ändern Sie im nächsten Versuch nur eines davon, etwa nur den Ort. So bleibt alles andere stabil.
Schritt 3: Stil und Format festhalten
Wechseln Sie innerhalb einer Serie nicht zwischen Handyfoto und Hochglanzstudio. Bleiben Sie bei einer Bildart und einem Format. Eine Serie wirkt erst dann wie aus einem Leben, wenn die Bilder auch technisch zusammenpassen.
Schritt 4: Mehrere Versionen und eine strenge Auswahl
Lassen Sie mehrere Versionen gleichzeitig erstellen und behalten Sie nur die, bei denen das Gesicht wirklich zum Steckbrief passt. Lieber zehn Bilder verwerfen als eines behalten, das aus der Reihe fällt.
Auf der Seite zum Erstellen eines eigenen AI-Influencers finden Sie dafür einen Weg, der genau auf solche wiederkehrenden Figuren ausgelegt ist.
So setzen Sie es mit CornDude um
Mit dem Bildgenerator von CornDude beschreiben Sie eine Szene einfach in eigenen Worten. Sie wählen zwischen dem Look Realistic für fotoähnliche Bilder und Anime für gezeichnete Figuren. Es entstehen mehrere Versionen auf einmal, sodass Sie direkt vergleichen und die beste behalten können. Alles, was Sie erstellen, liegt in Ihrer privaten Bibliothek.
Ein möglicher Ablauf für den Anfang:
- Erstellen Sie ein kostenloses Konto.
- Wenn Sie zuerst ausprobieren möchten, nutzen Sie "Create your girl": Dort bauen Sie in etwa einer Minute eine erfundene Frau (realistisch oder Anime, Typ, Alter ab 18, Figur, Haare, Szene) und das erste Foto ist kostenlos.
- Für weitere Bilder wählen Sie einen Plan mit Credits. Die Möglichkeiten sehen Sie auf der Preisseite: ein Monat, zwölf Monate oder Lifetime als einmalige Zahlung. Nichts verlängert sich automatisch. Bezahlt wird mit Krypto oder auf dem Handy über Telegram.
- Schreiben Sie Ihre Beschreibung nach den fünf Bausteinen.
- Vergleichen Sie die Versionen in voller Größe und behalten Sie die besten.
Wer seriöse Porträts für ein Profil sucht, findet beim KI-Porträtgenerator für Bewerbungsfotos einen passenden Einstieg. Eine ausführlichere Einführung in den Generator selbst bietet der Leitfaden zum KI-Bildgenerator.
Aus dem Foto wird ein Clip
Ist ein Porträt gelungen, können Sie es mit dem KI-Videogenerator in einen kurzen Clip verwandeln. Dort gibt es drei Wege: ein Foto in eine kurze Bewegung bringen, die Bewegung aus einem Vorlagevideo übernehmen oder ein Foto sprechen lassen. Ein realistisches Ausgangsbild sorgt auch im Video für ein glaubwürdiges Ergebnis.
Kontrolle in voller Größe: die Checkliste
Öffnen Sie jedes Bild in voller Größe, bevor Sie es behalten oder teilen. Gehen Sie diese Liste von oben nach unten durch:
- Kommt das Licht aus einer erkennbaren Richtung?
- Passen Schatten unter Nase und Kinn zu dieser Richtung?
- Sind beide Augen gleich und schauen in dieselbe Richtung?
- Hat die Haut Struktur und wirkt nicht wie Wachs?
- Hat jede sichtbare Hand fünf Finger in natürlicher Haltung?
- Sind Ohrringe, Brillenbügel und Ketten auf beiden Seiten stimmig?
- Gehen die Haare natürlich in den Hintergrund über?
- Laufen gerade Linien im Hintergrund wirklich gerade?
- Ist Schrift lesbar oder weggelassen?
- Wirken Kleidung und Ort, als gehörten sie zusammen?
Ein kleiner Trick: Spiegeln Sie das Bild einmal waagerecht. Durch den neuen Blick fallen schiefe Gesichtszüge oder seltsame Proportionen oft sofort auf.
Häufige Fragen kurz beantwortet
Brauche ich Fachbegriffe aus der Fotografie? Nein. Ein paar einfache Wörter wie "Nahaufnahme", "Fensterlicht" oder "Hintergrund unscharf" reichen völlig.
Wie lang sollte eine Beschreibung sein? Ein bis drei Sätze sind meistens ideal. Wichtiger als die Länge ist, dass alle fünf Bausteine vorkommen.
Warum sieht dieselbe Beschreibung jedes Mal anders aus? Jede Version wird neu erzeugt. Darum lohnt es sich, mehrere Versionen zu erstellen und die beste auszuwählen.
Was mache ich mit einem fast perfekten Bild, das einen kleinen Fehler hat? Meistens ist eine neue Version schneller als eine Korrektur. Ändern Sie dazu nur eine Sache in der Beschreibung, zum Beispiel die Handhaltung.
Verantwortungsvoll mit fotorealistischen Bildern umgehen
Je echter ein Bild aussieht, desto mehr Verantwortung tragen Sie dafür, wie es genutzt wird. Diese Regeln gelten ohne Ausnahme:
Keine echten Menschen ohne Zustimmung. Bilden Sie nur erfundene Figuren ab, sich selbst oder eine Partnerin oder einen Partner, die oder der ausdrücklich zugestimmt hat. Prominente, Ex-Partner, Kolleginnen oder Nachbarn sind tabu.
Niemals Minderjährige. Jede dargestellte Person ist erwachsen, mindestens 18 Jahre alt, und sieht auch so aus.
Keine Fälschungen. Erstellen Sie keine gefälschten Ausweisfotos, keine Bilder als angebliche Beweise und nichts, was andere täuschen soll.
Offen bleiben. Wenn Sie realistische erfundene Menschen öffentlich zeigen, etwa auf einem Social-Media-Profil, sagen Sie dazu, dass es sich um KI-Bilder handelt. Viele Plattformen verlangen das inzwischen ohnehin.
Ihr Plan für die ersten zehn Bilder
Damit Sie nicht vor einer leeren Eingabezeile sitzen, hier ein kleiner Übungsplan:
- Bild 1 bis 3: Dieselbe erfundene Person als Nahaufnahme, jeweils mit anderem Licht (Fensterlicht, Abendsonne, Neon). So sehen Sie, wie stark Licht wirkt.
- Bild 4 bis 6: Dieselbe Person an drei verschiedenen Orten, Licht bleibt gleich. So üben Sie, nur eine Sache zu ändern.
- Bild 7 und 8: Die Person mit einer Handlung, einmal mit Tasse, einmal mit Buch. So lernen Sie, Hände sicher einzusetzen.
- Bild 9: Eine Ganzkörperaufnahme mit etwas Abstand. Prüfen Sie Proportionen und Füße.
- Bild 10: Ihr Lieblingsbild aus der Reihe, noch einmal mit "spontanes Handyfoto, leichtes Bildrauschen". Vergleichen Sie, welches echter wirkt.
Nach diesen zehn Versuchen haben Sie ein gutes Gefühl dafür, welche Wörter bei Ihnen funktionieren. Notieren Sie die besten Formulierungen in einer kleinen Liste. Diese Liste wird mit der Zeit zu Ihrem wichtigsten Werkzeug für überzeugende Porträts.
Zusammengefasst
Realistische KI-Bilder gelingen, wenn Sie wie ein Fotograf denken: eine Person mit wenigen echten Merkmalen, eine kleine Handlung, ein Ort mit Logik, eine klare Lichtquelle und eine bewusste Bildart. Prüfen Sie jedes Ergebnis in voller Größe, halten Sie für Serien einen festen Steckbrief bereit und bleiben Sie bei erfundenen, erwachsenen Figuren. Dann entstehen Bilder, bei denen man zweimal hinschauen muss.
Fragen, beantwortet
Häufig gestellte Fragen
Was ist der wichtigste Tipp für realistische KI-Porträts?
Nennen Sie immer genau eine Lichtquelle mit Richtung, zum Beispiel weiches Fensterlicht von links oder tief stehende Abendsonne. Licht von überall nimmt dem Gesicht die Schatten und lässt es wie Plastik wirken. Eine klare Richtung erzeugt Tiefe, natürliche Schatten unter Nase und Kinn und sorgt dafür, dass das Bild wie ein echtes Foto aussieht.
Warum wirkt die Haut auf meinen Bildern so glatt?
Meistens stehen Wörter wie makellos, perfekt oder ultra glatt in der Beschreibung. Lassen Sie diese weg und schreiben Sie stattdessen natürliche Hautstruktur mit sichtbaren Poren, leichte Rötung an den Wangen oder feine Lachfalten. Ein Zusatz wie Handyfoto oder feines Bildrauschen hilft zusätzlich, weil echte Fotos selten völlig glatt sind.
Wie bleibt meine erfundene Figur auf allen Bildern gleich?
Schreiben Sie einmal einen festen Steckbrief mit Alter, Haaren, Augen und zwei oder drei Kennzeichen und kopieren Sie ihn jedes Mal unverändert an den Anfang. Ändern Sie pro Bild nur eine Sache, etwa den Ort. Bleiben Sie bei einer Bildart und behalten Sie nur Versionen, die wirklich zum Steckbrief passen.
Wie bekomme ich natürliche Hände ins Bild?
Geben Sie den Händen etwas Einfaches zu halten, etwa eine Tasse, ein Buch oder ein Geländer. Wenn die Hände nicht wichtig sind, lassen Sie sie in den Jackentaschen oder hinter dem Rücken verschwinden. Vermeiden Sie verschränkte Finger und Gesten und zählen Sie bei jedem Bild in voller Größe kurz nach.
Darf ich ein realistisches Bild einer echten Person erstellen?
Nur von sich selbst oder von einem erwachsenen Menschen, der ausdrücklich zugestimmt hat. Prominente, Bekannte, Kolleginnen oder Ex-Partner ohne Zustimmung sind tabu, ebenso jede Darstellung von Minderjährigen. Am sichersten arbeiten Sie mit erfundenen, klar volljährigen Figuren, die es so nicht gibt.
Kann ich CornDude kostenlos ausprobieren?
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